07.09.
Nach dem kleinen Tief in Knysna nun wieder mitten im Hoch angekommen (abgesehen vom plagenden Halsschmerz). Wir sind in Wilderness und haben zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen – wir sind an einem schönen Ort und haben für unsere geplante Tour nach Oudtshorn weniger bezahlt als angenommen.
Eigentlich hatten wir eingeplant nach George zu fahren und von dort aus den Trip nach Oudtshorn anzugehen, da George dafür einfach sehr praktisch liegt und es ein Hostel gibt, welches die Fahrt anbietet. Wir hatten das Hostel schon reserviert, aber Bauchschmerzen. Das Zimmer war nicht das günstigste, George ist nicht die schönste Stadt und auch die Tour kostete ordentlich. Wilderness ist ja viel schöner. Und vielleicht kann man auch von dort aus den Trip machen? Wir hörten auf unser (vorallem mein) Bauchgefühl, strichen George und buchten ein Zimmer in Wilderness, welches direkt 100 Rand pro Nacht günstiger ist.
Und dann die Tour! Wir wurden ganz privat umhergefahren und konnten entscheiden, was wir machen wollen. Wir versuchten unser Glück am Dolphin Point, aber konnten weder Delfine noch Wale erblicken, und besichtigten eine Töpferei in George, in der Geschirr in mühevoller Handarbeit hergestellt wird, welches selbst Jamie Oliver kauft. Dann ging es weiter Richtung Outdshorn. Die Straße schlängelt sich durch dramatische Berge, welche sich später öffnen und den Blick auf Straußen-Farmen eröffnen. Diese passierten wir aber und entschieden uns für die Chance Geparden zu sehen (die letzten der Big Five, die uns noch fehlten).
Aber dann das lang erwartete wirkliche Highlight der Tour: Die Cango Caves. Ein fünf Kilometer lange Tropfsteinhöhlensytsem, damit das viertgrößte Höhlensystem, welches kommerziell geöffnet ist. Nach einem kleinen Snack begaben wir uns in die Tiefen und auch, wenn ich sie bereits das dritte Mal besichtigte, war ich gleichermaßen beeindruckt. Von hier an lass ich lieber die Bilder sprechen:














